Mittwoch, 23 Januar 2019 05:46


Chronik 1990-2000

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16. März 1990
Tankwagenunfall in Steyrermühl. Tausende Liter Superbenzin und Dieselöl flossen in die Traun. Nur der Tatsache dass dieser Einsatz "wie aus dem Lehrbuch" ablief, ist es zu verdanken, das es im Ortsteil Steyrermühl zu keiner Katastrophe kam.
13. Oktober 1990

LKW-Unfall auf der A1, nahe der Raststätte Lindach, bei der Überführung der Vorchdorfer Bezirksstrasse. Das Führerhaus steckte kopfüber im Erdreich und die Bergung der beiden eingeklemmten Personen gestaltete sich äußerst gefährlich und schwierig.

30. April 1992  

Ein vollbesetzter Reisebus wollte einen mit Erdgasflaschen beladenen LKW überholen und streifte ihn dabei. Der Bus wurde seitlich aufgerissen und durchstieß die Mittelleitschiene. Der LKW wurde abgedrängt, fuhr über die Böschung und kam auf einem Feld zu stehen, wobei er einen Großteil der Flaschen verlor. Diese fingen Feuer und mussten gelöscht bzw. gekühlt werden.

16. September 1995
In den späten Abendstunden brannte, durch Blitzschlag verursacht, das Bauernhaus der Familie Klausner . Durch das rasche Eingreifen der umliegenden Feuerwehren konnte nicht nur ein Übergreifen auf das nur 3 Meter entfernte Nachbarhaus der Familie Stadlmaier verhindert, sondern auch der Hausstock einigermaßen gerettet werden.  
24. Jänner 1996     
In den Morgenstunden rückten wir zur Firma Miba aus. Der Portier schickte uns zum Keller der Galvano. Beißender, schwarzer Rauch stieg aus den Kellerfenstern. Nach einer kurzen Erkundung stellt sich heraus, dass ein Innenangriff unmöglich vorzunehmen war. Mit einem gezielten Fluten der Kellerräume mittels Schaum war der Brand relativ schnell unter Kontrolle. Nach nicht einmal 40 Minuten konnte „Brand aus“ gegeben werden. Der Schaden betrug ca. 2 Mio. €.
02. August 1996    
Brand im Sonnenhof. Vorsätzlich wurde im Stiegenhaus ein Schuhkasten angezündet. Das Stiegenhaus war komplett verraucht, keine der Bewohner hätte auf diesem Weg das Haus verlassen können. Mittels schwerem Atemschutz und einem Lüftungsgerät der Firma SCA konnte sich die Wehr bis zum Brandherd vorkämpfen.
10. - 11. August 1996    
Die Mülldeponie brannte in diesem Jahr seit langem wieder einmal. Zwei Tage waren für die Ablöschung notwendig.
21. Oktober 1996
Um 5 Uhr früh stand ein großes Nebengebäude in der Hauptstrasse 39 in Flammen. Beim Hauptgebäude sind schon durch die Hitze die Fensterscheiben zerborsten, und die Untersicht vom Dachstuhl hatte bereits Feuer gefangen. Durch den Einsatz von zwei Hydroschildern konnte dieses Gebäude gerettet werden.
26. Dezember 1996
In einem Wohnhaus in der Neuwirthstraße brach in der Nacht ein Brand aus. Trotz Temperaturen weit unter Null Grad und einem stark verwinkeltem Keller gelang es, den Brand rasch zu löschen.
27. Dezember 1996
Der letzte Brandeinsatz in diesem Jahr betraf eine kleine Holzhütte mitten im Wald in Köhbrunn. Diese brannte vollständig ab, die umliegen Bäume wurden nur leicht beschädigt.
30. Jänner 1997    
Zu einem Zimmerbrand in Reintal wurden wir in dieser Nacht gerufen. Vermutlich war der Besitzer mit einer brennenden Kerze eingeschlafen. Außer einer verbrannten Matratze und Rauchschäden vom Keller bis in den Dachboden kamen die Bewohner mit dem Schrecken davon.
12. September 1997
Ein Brandalarm für den  Bauernhof der Familie Schatzl in Koppelstatt löste einen Großeinsatz der Laakirchner Feuerwehren aus. Da der entzündete Heustock mittels Brandmauern abgetrennt war,  konnten der Stall und das Wohngebäude vor größerem Schaden bewahrt werden.
01. Februar 1998    
In der Nacht brannte in der Papierfabrik Steyrermühl ein Haufen mit Hackschnitzel, wie sie im Wirbelschichtkessel verbrannt werden. Da ein normales Ablöschen nicht möglich war, wurde der Haufen mit einem Radlader abgetragen. Erschwert wurde dieser fünfstündige Einsatz durch Temperaturen von ca. minus 17° C.
27. Juli 1998
Auf der B144 war ungefähr an der Gemeindegrenze zu Roitham ein Lastkraftwagen mit Anhänger in die Traunleiten abgedrängt worden, und drohte abzustürzen. Nach der Bergung des Fahrers konnte unsere Wehr nur Sicherungsarbeiten durchführen. Mittels zwei Spezialfahrzeugen wurde der komplette LKW samt Anhänger auf einmal geborgen.
13. August 1998    
Nach einem starken Gewitterregen kam es auf der B144 Höhe Volksschule Steyrermühl zu einer großen Hangrutschung. Bei Umbauarbeiten wurde eine Rohrleitung beschädigt. Dadurch wurde die Bundesstrasse unterspült und löste eine Hangrutschung aus, wobei die Bundesstrasse und der Sockel der Rohrbrücke wegbrach. Leider war auf diesem Straßenstück eine Gashochdruckleitung mit 300mm Durchmesser  und 25 bar Druck verlegt. Diese Leitung hing nun auf 30 Meter frei und drohte abzureißen. Die Anwohner (ca. 50 Personen) mussten evakuiert werden. Nach 8 Tagen Sicherungsdienst konnte unsere Wehr von diesem Einsatz einrücken.
13. November 1998
Eine Brandstiftung an der Hinterseite des Billa-Marktes in Laakirchen beschäftigte unsere Wehr. Durch einen Blitzeinsatz ist es uns gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf den Verkaufsraum zu verhindern. Die Fensterscheiben waren bereits geborsten und die Decke hatte schon Feuer gefangen.
07. April 1999

Ein mit Holzstämmen beladener LKW-Zug räumte auf der A1 gleich nach der Raststation Lindach mehrere hundert Meter Lärmschutzwand ab. Personen kamen nicht zu Schaden, Die Autobahn musste für die Aufräumungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden.

15.August 1999    
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Ölling und Überhülling. Beim versuch dem Gegenverkehr auszuweichen wurde ein Motorrad von einem Lkw niedergestoßen. Die Verletzen mussten geborgen und nach der Erstversorgung mittels Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

21. Dezember 1999

Brand in der Hauptschule Süd. Vier Schüler hatten in einer Freistunde in den Garderoben mit Knallkörpern hantiert. Dabei wurde vermutlich einer dieser Knallkörper nicht aus dem Fenster ins Freie geworfen, sondern landete in einer Jacke. Dadurch wurde ein Brand ausgelöst, der das ganze Hauptschulgebäude in Mitleidenschaft zog. Die Räumung der Schule funktionierte tadellos.

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