FF Laakirchen zur Übersicht
Unter diesem Motto übten die Feuerwehren des Pflichtbereiches Laakirchen (Steyrermühl, Diethaming, Laakirchen, Lindach, Oberweis, Rahstorf) am vergangenen Freitag gemeinsam mit dem Roten Kreuz, dem Kriseninterventionsteam und der Polizei auf der Bundesstraße B144 in Laakirchen.
Insgesamt waren 46 verletzte Personen in der Übung involviert, wobei fünf davon als teilweise schwerverletzt angenommen wurden. Die Feuerwehren führten gemeinsam die technische Rettung der betroffenen Personen durch und übergaben diese an den Rettungsdienst. Der Feuerwehr medizinische Dienst wurde bei dieser Übung in die Rettung der Verletzten und Unterstützung des Rettungsdienstes eingebunden.
Das Rote Kreuz übernahm die medizinische Versorgung und Betreuung der 46 Betroffenen. Auch das Kriseninterventionsteam und die Krisenhilfe unterstützten vor Ort die psychosoziale Unterstützung aller Beteiligten.
Die Polizei sicherte sämtliche Daten der involvierten Verletzten und führte die Unfallaufnahme und Verkehrsmeldung durch.
Weiters beübte auch der Krisenstab der Laakirchen Papier AG den Ausfall der im Bus befindlichen Schichtmannschaft und mit der Sperre der Bundesstraße verbundenen Liefer- und Transportausfälle.
Während der gesamten Übung wurde die Bundesstraße B144 lokal vollständig für den Verkehr gesperrt. So konnten die Einsatzkräfte unter realen Bedingungen die Zusammenarbeit eines solchen Großschadensereignisses beüben.
Die Übung machte deutlich, wie wichtig diese sind, um im Ernstfall technische Rettung, medizinische Versorgung und Betreuung optimal koordinieren zu können.